
Auftakt zur Heitz-Welt - Es ist unglaublich - ich glaube, ich würde alles lesen, was er schreibt.....Wie viele andere war auch ich skeptisch, bevor ich das erste Buch aus der Ulldart-Reihe in die Hände genommen habe. Doch von der ersten bis zur letzten Seite wurde ich in die Heitz-Welt gezogen und fühlte mich während des Lesens als Teil dieser Welt.Respekt !
Retter der Kekse :) - Lodrik ist der wahrscheinlich tollpatschigste Mensch in ganz Tarpol. Und ausgerechnet er soll, wenn sein Vater der Kabcar stirbt, das ganze Land regieren. Dabei interessiert sich der Junge nur für eines: Kekse.Daher wird er in die Provinz Granburg geschickt. Unter dem Decknamen Vasja, soll er dort die Provins regieren, da er dort nicht so viel falsch machen kann.Dem Kungen stehen sein Freund Stoiko und ein Leibwächter zur Seite, die einzigen, die seine wahre Identität kennen.Lodrik bekommt zudem noch ein ganz besonderes Los zugespielt. Seit Jahrhunderten versucht der gebrannte Gott Tzulan wieder Fuß auf dem Kontinent Ulldart zu fassen.Ein Mönch hat eine Vision und kann vor seinem Tod noch die anderen warnen, dass der Tod des Tadc, also Lodrik, die dunkle Zeit wieder bringen wird.Das Buch war einfach nur gut zu lesen. Ich kann kaum Mängel belegen. Vier Sterne gibt s dennoch nur, weil mich die Geschichte nicht so unheimlich in seinen Bann zog. Es ist aber ein gutes Buch, dass sei hier gesagt und die knapp 400 Seiten haben auch Spass gemacht zu lesen. Wirklich ein gutes Fantasy-Buch.
1 Licht in der Frodo/Eragon/Drachenkämpferin meets Elfen-Wüste - Kein mysteriöser Fund, der die Welt aber nur retten kann wenn... kein/e in Armut lebende/r, unterjochte/r Mensch die/der plötzlich der grösste Kämpfer/in bzw Magier/in der jeweiligen Welt ist...keine Drachenbezwinger/in... keine Frauen die (vorerst bis zum Ruhme) nur verkleidet in Amt und Würden kommen... und trotzdem:Bietet das Buch Alles, was man als Fantasy-Leser haben will. Vorrausgesetzt halt man denkt weg von Elfen, Drachen, Feen etc. Dafür kriegt man es hier mit allerlei Göttern, Zweitgöttern und ihren Schlägertrupps zu tun, Dämonen treiben ihr Unwesen, vampirähnliche Frauen knabbern (mit Verlaub evtl erst im Verlauf der Reihe) an Rittern in Plattenrüstung rum... Hofnarren auf Brautschau... und das Beste: Dick wird zu Doof (Laurel Hardy wirds freuen ,D)Den Wandel den der heranwachsende Kabcar durchmacht und vor Allem durchmachen muss war für mich beim Lesen eine derartige Achterbahnfahrt, dass... hach... selber lesen... man kann manch Bösem gar nicht böse sein, teils kann man den Guten nicht über den Weg trauen... und auf welcher Seite stand ich jetzt nochmal?Ich kann das Buch jedenfalls nur wärmstens empfehlen!Seit Der Medicus hab ich kein Buch mehr mit einem solchen Tempo (leider *seufz*) gelesen wie die ersten 3 Bände dieser Reihe (4+5 heute angekommen)
Schatten über Ulldart - Schatten über Ulldart ist der Debütroman von Markus Heitz und gleichzeitig der erste Band in der Reihe Ulldart-Die dunkle Zeit.Ich persönlich finde Schatten über Ulldart erstklassig, da Charaktere, Handlungsstrang und Handlungsorte miteinander harmonieren und die Geschichte lebendig und attraktiv machen.Auf den 400 Seiten bekommt man alles(von Action, Krieg, Intrigen und Witz) geboten was ein erstklassiges Buch ausmacht.Der sympathische, tollpatschige, verwöhnte und dickliche Prinz Lodrik bringt viel Witz in die Geschichte und lockert verkrampfte Sichtweisen über den Protagonist, der, wie am Beispiel Lodrik sichtbar wird, nicht immer perfekt sein muss. Im Gegenteil: Die tollpatschigen Kampfversuche bei denen sich Lodrik selbst verletzt,lockern die Geschichte, sodass man sie ohne Pause verschlingen kann und mehr über Ulldart erfahren möchte. Markus Heitz erschafft eine wundervolle Welt mit sympathischen und verabscheuungswürdigen Personen, wie z.B. Lodriks Großcousine,die ihn regelrecht vorführt, sodass man mit den Guten mitfiebert und den Bösen den Tod wünscht. Der Leser kann sich perfekt in die Geschichte integrieren und bangt mit den Helden der Geschichte um das Weiterbestehen Ulldarts. Denn die Dunkle Zeit soll wieder über Ulldart kommen...
Ein Meisterwerk mit kleinen Schönheitsfehlern... - Die dunkle Zeit ist ein atemberaubendes Buch mit einer fesselnden Story. Man kann mit den Charackteren mitfühlen, man leidet mit ihnen, lacht mit ihnen, fühlt sich als ein Teil der Geschichte. Jede Figur hat ihre eigenen Züge und Eigenschaften. Doch dabei bleiben sie nicht an einem Punkt stehen, nein, sie entwickeln sich alle im Verlauf des Buches weiter. Zum Beispiel der Leibwächter des Prinzen von Ulldart (die Hauptperson) erscheint zu Beginn des Buches als unnahbarer, gefühlskalter Krieger. Aber im Verlauf der Story zeigt auch Waljakov (so heißt der gute Mann), dass er nicht nur der einfache Schlächter ist. So schließt man jede Person mehr oder weniger ins Herz.Auch die gut durchdachte Story und die haarkleine Beschreibung jedes wichtigen Details lassen die Welt Ulldart lebendig werden.Dafür schon mal Respekt vor dem Autor!Nun zu den Schönheitsfehlern: Leider stören den Lesefluss immer wieder diverse Rechtschreib- und Grammatikfehler! Man sollte doch meinen, dass bei einem großen Verlag ein Computer mit einem vernünftigen Rechtschreibprogramm vorhanden ist. Da ist es mir immer wieder schleierhaft, wie es möglich ist, dass sich in ein ansonsten gutes Buch Unmengen von Fehlern einschleichen, die den Lesespaß leider dämpfen.Außerdem erscheint mir das Buch mit ca. 400 Seiten als etwas kurz. Ja, ich weiß es gibt noch viele Bücher in der Reihe, aber trotzdem war ich ein wenig enttäuscht, als ich fertig war, dass das Buch schon zueende ist. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es einfach zu spannend war und ich die Zeit vergessen hab.Fazit: Ein MUSS für alle Fantasy-Fans, wenn man mal von den oben genannten Fehlern absieht. Also: KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN!!!